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Alle Welt redet plötzlich von der Instandhaltung

Der Technische Handel als natürlicher Instandhaltungspartner

Ob diese Leistung nun ausgelagert ist oder nicht - die Aufgabe ist geblieben, und sie zu lösen erfordert immer Partner. Partner mit betriebswirtschaftlichem Blick für das Ganze des Produktionsprozesses, Partner mit ingenieurmäßigem Blick für die Details. Hier hat sich jeher, aber in den vergangenen Jahren mehr und mehr eine Branche engagiert, die von Ihrer Dienstleistungsorientierung, ihrer technischen Ausrichtung, ihrem speziellen Portfolio her, ihres Beschaffungs- und Logistik-Know-hows wegen und nicht zuletzt dank ihrer engen Verzahnung mit der Lieferindustrie für dieses komplexe Aufgabenbündel mehr als andere quasi prädestiniert ist:

der Technische Handel.

Die Verschlankung in den Industrien hat zu Defiziten in der Dienstleistung geführt. Wo der Technische Handel die "Servicewüsten" gesehen und als Dienstleister in die Lücke gesprungen ist, hat sich etwas bewegt. Auch im Selbstverständnis ist diese Entwicklung niedergeschlagen: Instandhaltung zählt längst ebenso zu den Kernkompetenzen des Technischen Handels wie seit altersher z.B. die Gummitechnik - u.a. weil sie auf fast alle dieser Kernkompetenzen aufsatteln. Das Spektrum der Instandhaltungskompetenz ist breit. Es umfaßt klassischerweise den Bereich Chemotechnik mit einer Vielzahl jener modernen, spezialisierten Hochleistungsschmierstoffe, die gleichsam "das Ölkännchen" abgelöst haben und die in der Anlage die Lebensdauer erhöht haben. Es umfaßt den Bereich Dichtungstechnik, Verbrauchsmaterialien also, die ebenfalls als hochspezialisierte Produkte für das jeweilige Leistungsprofil aus chemischen und physikalischen Anforderungen maßgeschneidert sind. Der Bereich Schlauch- und Armaturentechnik ist ebenfalls ein klassisches Instandhaltungsthema, ob es um Schläuche für die hydraulische Kraftübertragung geht oder um Schlauchleitungen zum Medientransport. Auch der Bereich Gummitechnik gehört dazu, der mit seinen Förderbändern, aber auch mit Kompensatoren oder Formteilen Prozesse am Laufen hält - in Verbindung mit der Antriebstechnik und ihrem breiten Sortiment an Riemen für die Kraftübertragung. Ebenso natürlich die Wälzlagertechnik, deren Wartung im klassischen Sinn dafür Sorge trägt, daß kein Sand ins Getriebe kommt. Im weiteren Sinne zählt aber auch der größte Bereich des Technischen Handels dazu, nämlich Arbeitsschutz und Persönliche Schutzausrüstung. Schließlich geht es hier um die "vorbeugende Instandhaltung des Produktionsfaktor Mensch". Der Technische Handel mit seinem Portfolio als "Instandhaltungsdienstleister" der Industrie bzw. der Industrieserviceanbieter - das ist allerdings nur die eine Hälfte des Leistungsprofils. Die andere: seine Dienstleistungen, häufig als Feuerwehreinsatz vor Ort. Ob alterungsbedingt ein Transportband gerissen, ein Hydraulikschlauch geplatzt ist oder ein Wälzlager ausfällt, es ist meist der Technische Handel, dessen Lager die dringend benötigten Ersatzteile bereithält, der vielleicht sogar im Wochenend- oder Nachteinsatz daraus das maßgeschneiderte Bauteil konfektioniert und es liefert, um die Nutzenausfallzeit der Industrie zu minimieren. Ob ein Problem auftaucht, das mit herkömmlichen Mitteln nicht zu lösen ist, es ist häufig der Technische Handel, dessen Experten die Problemlage vor Ort aufnehmen und im Dialog mit den F&E-Abteilungen ihrer Lieferanten Innovationsimpulse liefern. Und dessen regionale Nähe zur Lieferindustrie ihn zur idealen Brücke zwischen Hersteller und Anwender machen. Sinkende Bestände in der Industrie, aber hohe Verfügbarkeitsreserven, das geht nun einmal nicht zusammen. Es sei denn, unter Einbeziehung des Technischen Handels. Sicher allerdings nicht des Technischen Handels, der "in Katalogen" denkt. Instandhaltung ist mehr als ein reines Ersatzteilgeschäft. Die Industrie braucht keine Einzelprodukte, sondern Problemlösungen. Für sie sind nicht die Beschaffungskosten interessant, sondern die Prozeßkosten - Produkt plus Einbaukosten plus Nutzungsausfallkosten minus Kosteneinsparung durch mehr Prozeßsicherheit.

Ab sofort stehen aktuelle Broschüren und Kataloge rund um das Thema Kleben und Dichten in der Produktion und Instandhaltung zur Verfügung.

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